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Vorankündigung Herbst 2016

03. September:  Radtour über die Balkantrasse  mit Info-Stationen E-Mobilität und Erneuerbare Energien

Weitere Infos folgen.

 

Bergische Klima-Bustour am 18.06.16

Grüne Klima-Bus-Tour

Viel gesehen, viel gelernt!

Die grüne Klima-Bus-Tour am 18. Juni 2016 unter Begleitung von Staatssekretär Peter Knitsch (Umweltministerium NRW) und unserem grünen Bundestagsabgeordneten Oliver Krischer hat uns zu sehr unterschiedlichen Orten der (Klima)Innovation geführt.

:aqualon Wermelskirchen

aqualon2Die Bildungseinrichtung :aqualon, passenderweise an der Großen Dhünn-Talsperre gelegen, bietet Bildungsangebote, Tourenprogramme und Vernetzungsarbeit von Forschung, Politik und Öffentlichkeit rund um das Thema Wasser. Sie ist Teil der „Gärten der Technik“, die zu den Themenbereichen Weltraumforschung, Landwirtschaft, Abfallwirtschaft, Energie, Chemie und eben Wasser arbeiten. Bei :aqualon war vor allem das schwierige Verhältnis von Naturnutzung durch Tourismus und Naturschutz einer hoch schutzwürdigen Trinkwasserregion auch für das Bergische Städtedreieck und seine Ambitionen, sich zu einer umweltverträglichen Tourismusregion zu entwickeln, sehr interessant. Kontakt: www.gaerten-der-technik.deaqualon

Quasi als „Abfallprodukt“ des Besuchs konnten wir dann noch die beeindruckende Regulierungsanlage der Dhünn-Talsperre besichtigen, mit der es gelingt, das Flüsschen Dhünn durchgängig mit ausreichend temperiertem Wasser in ausreichender Menge zu versorgen, so dass der natürlich Fischbesatz mittlerweile fast an vorindustrialisierte Zeiten rückt.

NaturGut Ophoven

Und dann ging´s weiter von Wermelskirchen nach Leverkusen zu einer ganz anderen Art der Bildungseinrichtung: dem von einem engagierten Förderverein getragenen NaturGut Ophoven. Nachdem wir mit einer köstlichen NaturgutSpargelcremesuppe bewirtet wurden, ging es hinaus in einen großen, sehr liebevoll angelegten Landschaftspark, mit kleinem Teich und großer Bisonratte, vielen Möglichkeiten, die Umwelt auch sinnlich zu erfahren und natürlich vielen Informationen. Die Angebote dieses Umweltzentrums richten sich vor allem auch an Kinder und Jugendliche, die hier, mitten in der Stadt Natur spielerisch erleben und erfahren können. Man kann nur sagen: der Besuch lohnt sich! Kontakt: www.naturgut-ophoven.de

Bürgerenergiegenossenschaft Solingen

SolingenUnsere nächste Station war der TBS Solingen. Dort, bei den Technischen Betrieben der Stadt trafen wir auf die Vorsitzende der BürgerEnergie Solingen e.G., Ingeborg Friege, die uns engagiert und kompetent Historie, Ziel und bisherige Erfolge der noch jungen Genossenschaft (gegründet erst Anfang 2015) vermittelte. Mittels entsprechender Einlage beteiligen sich und ermöglichen die Mitglieder der Genossenschaft den Bau von Erzeugungsanlagen für regenerativen Strom. So zum Beispiel die Photovoltaikanlage auf dem Dach des TBS, die wir mit einem Hubwagen tatsächlich bequem von oben besichtigen konnten. Aber die Genossenschaft hat weitere Ziele / Erfolge: in enger Zusammenarbeit mit den Solinger Stadtwerken entwickelte sie Produkte für den heimischen Energiemarkt, um so wesentlich dazu beizutragen, dass die SolingerInnen die Energiewende vor Ort mit gestalten können. Kontakt: www.buergerenergie-solingen.de

Kompostieranlage Ratingen

Kompost ist Rohstoff – nicht nur zum Düngen, sondern auch für die Energieerzeugung. In Ratingen steht eine der großen Kompostieranlagen, die z.B. auch die Abfälle aus Wuppertal aufnimmt. Eine riesige HalK_Ratingenle, hohe Berge von Abfällen, aus denen per Hand (!) die nicht kompostierbaren Stoffe aussortiert werden. Über 100.000 Tonnen biologische Abfälle werden hier jährlich in Kompost und Brennstoffe für Biomasseheizungen und –kraftwerke verwandelt. Damit wird Abfall als Wertstoff dem Warenwirtschafskreislauf wieder zugeführt. Auch in Solingen wird zur Zeit die Einführung einer Biotonne diskutiert und erprobt. Wer weiß, vielleicht wird demnächst auch Solinger Abfall in Ratingen zur Wiederverwertung vorbereitet. Kontakt: www.kdm-gmbh.com

Klimaneutraler Arrenberg

Der Wuppertaler Arrenberg, ein dicht besiedeltes Altbauviertel entlang der Wupper, über lange Jahre gekennzeichnet von Armut, Arbeitslosigkeit und Verfall, soll klimaneutral werden. Wie das gehen soll, stellte uns auf unserer letzten Station der Unternehmer Jörg Heynkes vor. Kleinstkraftwerke zur Energieversorgung für jeden einzelnen Häuserblock, Mobilitätskonzepte, die (Elektro)Autos, Rad, Bus und Bahn intelligent verknüpfen, und der essbare Arrenberg mit Gewächshäusern zum LKlima-Bustour Villa Media (002)ebensmittelselbstanbau durch die Bewohnerschaft sind die Projekte, die – von unten wachsend, von oben gefördert – den Arrenberg CO2-neutral gestalten soll. Das ist Zukunftsmusik, und es wird sich zeigen, ob das große ehrenamtliche Engagement, das hinter diesen Projekten steht, tatsächlich zum Ziel führen wird. An Überzeugungskraft fehlte es Jörg Heynkes jedenfalls nicht. Kontakt: www.aufbruch-am-arrenberg.de

 

 

 

 

Besuch im Energiekompetenzzentrum :metabolon 2015

Am 22.08.15 besuchte der AK Bergisch Energisch das Energiekompetenzzentrum :metabolon in Lindlar und informierte sich in der Dauerausstellung über ???????????????????????????????Ressourcenschonung, Energiesparen sowie energetisches Bauen und Sanieren.  In Kooperation des Bergischen Abfallwirtschaftsverbandes, des Rheinisch-Bergischen und des Oberbergischen Kreises ist auf der ehemaligen Leppe-Deponie ein Entsorgungszentrum entstanden, auf dem sich ein 13,5 ha großes Gewerbegebiet mit Unternehmen aus dem Bereich Abfall und Energie befindet. Neben vielen  interessanten Informationen über die Abfallwirtschaft und die Energiewende erhielten die Mitglieder des AK Bergisch Energisch – darunter die GRÜNE Landtagsabgeordnete Jutta Velte – die Gelegenheit, bei schönstem Sommerwetter auf der Aussichtsplatzform der Deponie den Blick über das Bergische Land zu genießen.

Es war für die Bergischen GRÜNEN ein erkenntnisreicher Ausflug, der deutlich machte, wie sich eine jahrzehntelang problembehaftete Mülldeponie in ein zukunftsfähiges Entsorgungs- und Energiekompetenzzentrum verwandeln konnte.

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Tour des Zuhörens20150819_200954_resized_1

Das Kernteam des AK Bergisch Energisch besuchte in letzter Zeit einige Kreisverbände, um sich über den neuesten Stand der Aktivitäten zur 100% Erneuerbaren Energieregion Bergisches Land zu informieren. Am 19.08.15 nahmen Jutta Velte und Bettina Brücher an der  Sitzung des Kreisausschusses von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Oberberg in Gummersbach teil.

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Energiewende im Bergischen Land – Wir radeln hin

Der AK Bergisch Energisch veranstaltete am 19./20. Juli 2013 gemeinsam mit den NaturFreunden Wuppertal eine Seminar-Radtour zum Thema Energiewende. Radtour1Programmpunkte waren u.a. Vorträge über die Energiewende im Oberbergischen und Rheinisch-Bergischen Kreis mit Besichtigungen einer Radtour2Photovoltaikanlage auf dem Dach einer Grundschule in Hückeswagen, eines Blockheizkraftwerkes im Hallenbad Wipperfürth, der Aggertalsperre mit Infos über die Stromgewinnung aus Wasserkraft und dem Besuch des Bioenergiedorfes LieberhauseRadtour4n bei Gummersbach. Fazit: Es tut sich einiges im Bergischen Land, doch wurde deutlich kritisiert, dass die Bundesregierung die Energiewende nicht ausreichend fördert, viele Investitionen daher auch nicht vorgenommen werden. Radtour3

 

 

 

 

Mobilität der Zukunft – Jetzt die Weichen stellen!

Diskussionsveranstaltung im
Rathaus Wuppertal Barmen am 02.03.13

50 TeilnehmerInnen aus Wuppertal, Düsseldorf und dem Bergischen Land diskutierten über eine zukunftsfähige Mobilität. Moderiert von Jutta Velte, MdL, wurden neben dem Antrag der Wuppertaler Fraktion weitere Themen der Verkehrswende wie “Fahrscheinloser ÖPNV” oder “Radverkehr im Bergischen Land” diskutiert.

Hier finden Sie den Antrag “zukunftsfähiges Mobilitätskonzept”

 

Die ReferentInnen der Veranstaltung (hintere Reihe, v.l.n.r): Dr. Achim Bartoschek (www.trassenradeln.de), Jürgen Eichel, VCD,  Stv. Anja Liebert, Jutta Velte, MdL, Klaus Lang, ADFC Wuppertal/Solingen, Rolf Beu, MdL, Bettina Brücher (Orga)
vorne: Arndt Klocke, MdL, Dr. Hermann E. Ott, MdB, Lorenz Hoffmann-Gaubig, ADFC Wuppertal/Solingen

 

 

 

Abgeordnete unterzeichnen Bergische Erklärung !

Am 02. November 2012 haben sich parteiübergreifend Bergische Abgeordnete aus Bundestag und Landtag im Haus Müngsten getroffen, um gemeinsam die BERGISCHE ERKLÄRUNG zur
„100 % Erneuerbare Energie Region Bergisches Land“ zu unterzeichnen.  Von den insgesamt 29 Bergischen Abgeordneten gehören  15 Abgeordnete von CDU, GRÜNEN und SPD zu den Erstunterzeichnenden. Sie laden die verbleibenden Abgeordneten, Vertreter/innen aus Kreistagen und Stadträten aber auch aus Wirtschaft und Verbänden  ein, die Erklärung ebenfalls zu unterzeichnen

Hermann Ott, GRÜNER MdB, war der Initiator dieser gemeinsamen Erklärung: „Dies war heute ein großer Moment für das Bergische Land! Die Energiewende ist nur zu schaffen, wenn alle an einem Strang ziehen. Wir müssen gemeinsam handeln, um den Strukturwandel in unserer Region zu einem Erfolg zu machen. Wenn wir zügig auf 100 Prozent Erneuerbare umschwenken, bringen wir unsere Region ökonomisch und ökologisch nach vorn.“

 

Jutta Velte, GRÜNE MdL: „Der politische Wille ist da. Das hat die Konferenz gezeigt. Jetzt gilt es das Netzwerk weiter zu spinnen. Ich wünsche mir Konsens über Partei-, Stadt- und Bezirksgrenzen hinaus.“

Hier finden Sie die  Bergische Erklärung als PDF-Datei.

 

2. Kongress Hunderprozentig.ERNEUERBAR wieder erfolgreich


Am 22. Juni 2012 trafen sich mehr als 300 Aktive aus Wirtschaft, Universität, Gesellschaft und Politik, um sich in interessanten Vorträgen und Workshops über die Energiewende  im Bergischen Land zu informieren und zu vernetzten. Fazit: Das Know How ist vorhanden, 100% Erneuerbare Energie im Bergischen Land ist machbar! Weitere Informationen und einen Bericht vom Kongress finden Sie hier .

 

 

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Wer oder was ist Bergisch Energisch?
Bergisch Energisch ist ein Arbeitskreis, der sich 2008 aus den Treffen der Bergischen GRÜNEN Fraktionen heraus gebildet hat , ein Zusammenschluss der Bergischen GRÜNEN  aus Wuppertal, Solingen, Remscheid, Leverkusen, Rheinisch-Bergischer Kreis, Oberbergischer Kreis und dem Kreis Mettmann.

Ziel von Bergisch Energisch ist unsere aktive Beteiligung an der Umsetzung der Energiewende im Bergischen Land.

Wir haben den 1. Kongress „hundertprozentig.erneuerbar“ am 15. Juli 2011 auf dem Campus Freudenberg der Bergischen Universität angestoßen und  organisieren  GRÜNE  Veranstaltungen im Bergischen Land zu den Themen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Energieeinsparung.

Diese Potenzialstudien für das Bergische Land haben wir erstellt:

Potential Studie – Frank ter Veld

Grüne_Biomasse

Grüne_Solar

Grüne_Wirtschaft

Grüne_Sanierung


Weitere Potenzialstudien für das Bergische Land und aus NRW:

Klimaschutzteilkonzept Erneuerbare Energien RS-SG-W

Beschluss

Anlage Flächen

Anlage Steckbriefe

Machbarkeitsstudie Regierungsbezirk Arnsberg

Potentialstudie Rhein-Sieg-Kreis